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Faires Zugangsmanagement

Völlig überfüllte Hörsäle, 60% der Studierenden in nur 10% der Fächer, erschreckend hohe Drop-out-Quote – alles Fakten, die das Thema Zugangsmangement zweifellos zu einem der brennendsten Themen der Hochschulpolitik machen. Die AktionsGemeinschaft spricht sich für faire Zugangsregelungen in überlaufenen Studienrichtungen aus. Die gesunkene Drop-out-Quote an beschränkten Studien und die dadurch gestiegenen Absolventenzahlen sprechen für sich. Durch Zugangsmanagement verbessert sich auch das Studenten/Professoren-Verhältnis und die Qualität der Ausbildung des einzelnen Studierenden steigt. Gleichzeitig wird vermehrte Information an den höheren Schulen (Schnupperwochen, Info-Veranstaltungen, etc.) gefordert, um mehr Selbstreflektion bei den zukünftigen Studierenden über ihre Studienwahl zu erreichen.

Bei Zugangsmangement ist darauf zu achten, dass Verdrängungeffekte zu anderen Uni-Standorten und Studien vermieden beziehungsweise einkalkuliert werden. Das soll neben einer intensiveren überuniversitären Zusammenarbeit der Fakultäten auch durch finanzielle Mehrleistungen an die betroffenen Alternativstudiengänge gewährleistet werden. Gleichzeitig wird ein möglich kurzes und dennoch didaktisch faires Auswahlverfahren gefordert, um mehrsemestrige Eingangsphasen zu vermeiden. Wichtig ist, dass bei unbeschränkten Bachelorstudien die korrespondierenden Masterstudien ebenfalls ohne Regelungen offen sind. Die AktionsGemeinschaft lehnt eine undifferenzierte Beschränkung sämtlicher Studienrichtung entschieden ab.